Veranstaltungen

Seit 2001 Schischischo

Mit Sven Amtsberg und Alexander Posch. Schischischo ist und war intellektueller Show-Wahnsinn zwischen den Polen Weimar und Las Vegas. Kurzgeschichten, Talkgäste, Fernsehspiele ohne Kamera, Lebensmittelferkeleien. Hellmuth Karasek lief aus dem Literaturhaus weg. Legendär die Zuhause-bleiben-Tour 2002 mit sieben Auftritten in acht Tagen an sieben Plätzen innerhalb Hamburgs. Auch Après Schi, die Vorweihnachts-Show, im Neuen Cinema 2003 war schön. Zwischenzeitlich im Literaturhaus, im Uebel&Gefährlich sowie im Nachtasyl des Thalia Theaters. Im Sommer auch gerne mal auf Booten, z.B. monatlich auf der Barkasse Hedi, oder auch mit dem Hausboot in Dresden, Bremen, Berlin, Offenbach und Würzburg. Und am schönsten war es, wenn Nils dabei war, der Mann mit der Gitarre, unser Freund, der große Poet und Sänger, der uns nach Offenbach und nach Bremen begleitet hat, auf diverse Boote, in die Hotellobby, spätnachts vorm Kamin Nüsschen essend und Whiskey trinkend, oder der sein Fahrrad einfach durch unsere Straße geschoben hat: Nils Koppruch. Hallo Nils.

Als Chirurgen: Sven Amtsberg, Michael Weins

Als biertrinkende Chirurgen: Sven Amtsberg, Michael Weins, Alexander Posch

Small Talk mit Gast Mike (im Hintergrund, schwarz) im Wohnzimmer (Apres Schi)

 

2000 – 2010 Macht Club

Gründung von Macht e.V. und Machtclub. Macht war ein Zusammenschluss von Autoren, Verlegern und Veranstaltern in Hamburg.

Mit den beiden monatlichen Veranstaltungsreihen, dem „Machtclub“ (früher im Mojo Club (2000 – 2003), im Malersaal des Deutschen Schauspielhaus ((2003 – 2008) und von 2009 – 2010 im Uebel & Gefährlich), und „Macht liest“ im Pudel Salon, brachte Macht seine Fähigkeiten auf den Punkt. Macht löste sich zum Jahreswechsel 2010/11 auf. Machtmacher waren: Sven Amtsberg / Dierk Hagedorn / Benjamijn Maack / Friederike Moldenhauer / Alexander Posch / Hartmut Pospiech / Gordon Roesnik / Tina Uebel / Michael Weins / Jan Schmietendorf

Auf großer Fahrt: Die Jungs vom Macht Club

Alexander Posch, Joachim Bitter, Sven Amtsberg, Michael Weins, Tina Uebel

 

1997 – 1999 Liv-Ullmann-Show

Gründung der „Liv Ullmann Show“ (mit Alexander Posch) als „Hybrid aus Literatur und anarchischem Showbiz“. Konzept: Eine Gruppe aus sieben Autorinnen und Autoren und Bildenden Künstlern tritt monatlich zu einem wechselnden literarischen Thema wie „Schuhe“, „Haare“ oder „Raumfahrt“ auf die dreieckige Bühne des chronisch überfüllten Reeperbahn-Clubs „Molotow“. Einer ist jeweils Liv Ullmann. Liv Ullmann bestimmt das Thema und lädt die Gäste ein. Mit Jürgen Noltensmeier, Cenk Bekdemir, Mariola Brillowska, Oliver Windgassen, Thorsten Passfeld, Alexander Posch und Michael Weins.

Von links: Thorsten Passfeld (halb), Michael Weins (Liv Ullmann), Mariola Brillowska, Jürgen Noltensmeier, Gäste.

Thorsten Passfeld (Liv Ullmann)

Alexander Posch (Liv Ullmann)

Jacques Palminger (Mitte, als Gast): Liv Ullmann

Michael Weins, Mariola Brillowska, Alexander Posch (als Liv Ullmann)

 

1996 -1998 Laola Club

Im Jahr 1996 gründeten Alexander Posch und Michael Weins den zunächst zweiwöchentlichen, später monatlichen Literatur-Event „LAOLA club – Bands und Literatur“, das erste Stammlokal  der jungen Hamburger Off-Szene in der Katholischen Hochschulgemeinde. Anfangs wurde alle zwei Wochen „Laolita“ mitgeliefert, „Magazin für passives Reiten“ (Nr. 1, 5/95), „Mitmachzeitschrift für junge Mütter“ (Nr. 2, 6/96), „Hauspostille des Instituts für Welterotik“ (Nr. 3, 6/96), „Bedienungsanleitung fürs Establishment“ (Nr. 4, 7/96), „Für Bussi-Bären“ (Nr. 5, 7/96). Bis 1998 zog die Veranstaltungsreihe überwältigend viele Leute zu den Lesungen junger Autoren und Auftritten lokaler Bands (Konzept: immer ein Autor trifft auf eine Band, inklusive Schirm-Scham-Schablone-Moderation der beiden Laoloas.) Später hier auch zu sehen: Kampflesungen, z.B. Hamburger Schriftsteller Verein versus Alster Allstars.

Die Laolas: das allererste Foto, frisch dem Ei entschlüpft.

Im Laola Club: Alexander Posch afrikanisch (r.) und Michael Weins

Laola im Hafen

Zwei lustige Laolas