Aktuell

 

Gerade habe ich eine erste Fassung meines neuen, meines fünften Romans beendet. Ich freue mich!

Vorlesen möchte ich aus dem Manuskript bereits am 2. Juni, einem Sonntag, im Rahmen der Veranstaltung „Poeten im Park“. Dort lese ich um 12 Uhr gemeinsam mit Dagrun Hintze und Regina Pichler im schönen Jenisch Park. Moderiert wird die Veranstaltung von Friederike Moldenhauer.

Mit Alexander Posch trete ich am Samstag, dem 15. Juni, nachmittags in Planten un Blomen bei der netten Veranstaltung „Wortpicknick – das Lesefest“ auf. Unser Thema ist Müll. Was wenige wissen: Wir interessieren und beide für Müll und haben uns für ein Praktikum bei der Stadtreinigung beworben.

Am 20. Juni dann, Donnerstag, habe ich um 19 Uhr die Ehre, den Schulhausroman der Klasse 10d der Stadtteilschule Altrahlstedt im Literaturhaus zu präsentieren. Die 10d habe ich in diesem Frühjahr als Schreibtrainer beim Schreiben ihres Romans begleiten dürfen. Zwei weitere  Schulhausromane werden an diesem Abend vorgestellt, begleitet von den Schreibtrainer*innen Verena Carl und Till Raether.

Am 29. August, einem Donnerstag, ist es dann so weit. Alexander Posch und ich starten unsere gemeinsame, neue Veranstaltungsreihe im Literaturhaus. Auch Sie hat mit Müll zu tun, mit schönem Müll, dem schönsten vielleicht. Es geht ums Recyceln.

Sie heißt:

ZWEITE LIEBE, Salon für abgelehnte Manuskripte

Und so geht der Text:

Trotz zaghaft positiver Signale von der Leipziger Buchmesse, musste man als Literatur liebender Mensch in letzter Zeit arg schlucken. Alle naslang Horrormeldungen aus einer Branche in Agonie. Der Buchmarkt schrumpft. Grossisten melden Insolvenz an. Die Konkurrenz durch soziale Medien und Streaming-Dienste scheint übermächtig. Bestseller-Agorithmen durchsieben die Buchproduktion. Auch etablierte Autoren bleiben auf ihren nicht ganz marktkonformen Werken sitzen. Im Keller des Literaturbetriebs häufen sich die literarischen Leichen.

Uns interessiert: Ist ein abgelehntes Manuskript zwangsläufig ein schlechtes? Und was führt dazu, dass manche Texte Schattenbücher bleiben und nie das Licht der Leselampe erblicken?

Wir wollen die schönen Leichen beleben, einige sind noch ganz warm. Wir bergen die Schätze aus den Schubladen.

Die Moderatoren Alexander Posch und Michael Weins, langjährige Mitveranstalter des Machtclubs und der Schischischo, begrüßen am 29. August 2019 als Gäste Katrin Seddig (zuletzt „Das Dorf“, Rowohlt Berlin) und Anselm Neft (zuletzt „Die bessere Geschichte“, Rowohlt), die aus ihren liegengebliebenen Manuskripten lesen. Von Birgit Schmitz, Programmleiterin des Verlags Hoffmann und Campe, wollen wir erfahren, warum diese Texte zwar Preise gewannen (Katrin Seddig: Hamburger Förderpreis für Literatur 2015), aber niemals Bücher wurden.

Außerdem dabei: Die schönsten Verlagsanschreiben, die verzweifeltsten Selbstanpreisungen, die euphemistischsten Absagen, die hoffnungslosesten Romananfänge, die unerwartetsten Erfolge und die unnötigsten Produkte auf dem Buchmarkt.