Aktuell

Gerade habe ich meine erste Lesung seit gefühlten anderthalb Jahren hinter mir! Sie fand statt, wirklich, ist es zu glauben?

Am Mittwoch, dem  08. September,  las ich beim Wortpicknick, umsonst und draußen im Park Planten un Blomen in der schönen Kurmuschel vor, die eigentlich Musik-Pavillon heißt, gemeinsam mit der Hamburger Autorin Sigrid Behrens, die mir recht gut bekannt ist (und die ich schätze!), der Künstler und Musiker Jan Helbig spielte außerdem sehr seltsame Lieder.

Ich las aus zwei unveröffentlichten Roman-Manuskripten vor, und es war mir eine echte Freude, Teile dieser schönen Leichen für diesen kostbaren Moment wieder zu beleben, Mund-zu-Ohr-Beatmung. Zum einen eine kurze Passage aus dem zuletzt geschriebenen Roman „Sommer der Gespenster“:  Heiner begleitet seinen Freund Mirko im Porsche zur Heilerin nach Holland, denn, so lernen wir, Holland gleich Holy Land. Außerdem ein etwas längeres Stück aus dem Roman „Mapuche“, welcher unter anderem in Chile spielt. Das Kapitel heißt „Urlaub in der Kolonie der Würde“, und genau davon handelt es auch.

Einen ausführlichen Erfahrungsbericht über die Veranstaltung findet man hier, unter bzw. über den unsichtbaren Link hier unten:

 

Außerdem ist es Zeit für eine Umfrage und für ein Gewinnspiel!

Aus aktuellem Anlass habe ich mich, narzisstisch, wie Teile von mir sind, mit der Frage beschäftigt, ob ein neues Foto für diese Website notwendig sei. Denn so wie oben sehe ich ja überhaupt nicht mehr aus. Zum einen ist das Bild etliche Jahre alt, damals konnte ich mir meine Schuhlascherl, wie wir in Hamburg-Stellingen zu sagen pflegten, noch eigenhändig-einhändig zukoten. Zum anderen trage ich heuer eine Art orangefarbenen Pelz statt dieser Haare dort auf der Kopfhaut, ich wiege bestimmt 20 Kilogramm mehr, Nase und Ohren haben sich in Umfang und Volumen sicherlich verdoppelt und mein Gesicht macht insgesamt seit Corona einen angeschwollenen Gesamteindruck. Vielleicht ist es deshalb auch gar nicht so verkehrt, es bei dieser Fotografie zu belassen. Aber: Eure Meinung interessiert mich! Schreib mir bitte mittels des Kontaktformulars, vielleicht magst Du ausführen, wie Du im Speziellen, aber auch im Allgemeinen zu dieser Frage stehst? Wie geht man am Besten mit dem Missverhältnis von Altern und Eitelkeit um?

Die ersten drei Einsendungen erhalten einen Preis. Die fünfte beantworte ich ausführlich.

Herzliche Grüße bekannter oder unbekannter Weise,

Dein/Euer/Ihr Michael Weins, heute irgendwie plauderig aufgelegt (sorry – ist ja aber auch meine Seite, kann ich ja machen, was ich will, oder)