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Am Donnerstag, dem 20. Juni,  hatte ich die Ehre, um 19 Uhr im Literaturhaus Hamburg am Schwanenwik den Schulhausroman „Das Loch in der Brust“ der Klasse 10d der Stadtteilschule Altrahlstedt (um Lehrer Axel Botschenkow) zu präsentieren. Die 10d habe ich in diesem Frühjahr als Schreibtrainer beim Schreiben ihres Romans begleiten dürfen. Darin geht es um zwei parallele Welten und eine Gruppe Jugendlicher, die gezwungen ist,  hin und her zu reisen, um ihr Schicksal zu erfüllen. Zwei weitere  Schulhausromane wurden an diesem Abend vorgestellt, begleitet von den Schreibtrainer*innen Verena Carl und Till Raether.

Im April bereits habe wiederum ich eine erste Fassung meines neuen, meines fünften Romans beendet. Ich freue mich! Deshalb sehe ich auf dem Foto oben auch so glücklich aus.

Vorgelesen habe ich aus dem Manuskript bereits erstmals am 2. Juni im schönen Jenisch Park am bis dato heißesten Tag des Jahres im Schatten unter Bäumen im Rahmen der Veranstaltung „Poeten im Park“. Dort lasen auch Dagrun Hintze und Regina Pichler vor. Moderiert wurde die Veranstaltung von Friederike Moldenhauer. Mit den Reaktionen auf meinen Text war ich wirklich sehr zufrieden.

Eine neue Kurzgeschichte habe ich jüngst, am 15. Juni,  vorgelesen, ebenfalls im Park. Sie heißt „Müll (Tiermilch)“ und handelt von den Diskussionen eines Ich-Erzählers mit seiner oberschlauen und leider äußerst reaktionären, 12jährigen Tochter zu den derzeit so beliebten Umwelt-Themen. Mit Alexander Posch trat ich am Samstag nach Schauern und Gewittern im Abendsonnenschein in der Muschel  in Planten un Blomen bei der netten Veranstaltung „Wortpicknick – das Lesefest“ auf. Unser Thema war Müll. Was wenige wissen: Wir interessieren uns beide für Müll und hatten uns im Vorfeld  für ein Praktikum bei der Stadtreinigung beworben.

Am 29. August, einem Donnerstag, 19 Uhr 30, ist es dann so weit. Alexander Posch und ich starten unsere gemeinsame, neue Veranstaltungsreihe im Literaturhaus. Auch Sie hat mit Müll zu tun, mit schönem Müll, dem schönsten vielleicht. Es geht ums Recyceln. Sie heißt: ZWEITE LIEBE, Salon für abgelehnte Manuskripte.

Unser Interesse gilt dabei den in den Schubladen verschwundenen Manuskripten von mitunter durchaus etablierten Autorinnen und Autoren, von denen wir Kenntnis haben. Den abgelehnten Manuskripten oder „Schattenbüchern, die nie das Licht der Leselampe erblickten“.
Dabei soll es gar nicht so sehr um das Vorführen von irgendwie lustig-bekloppten und deshalb gescheiterten Texten gehen, sondern um die Würdigung der Arbeit und ihrer mitunter vielleicht doch süßen Früchte.
Mit immer einem Menschen aus der Branche wollen wir diskutieren, warum aus einem bestimmten Text (bislang) kein Buch geworden ist – und welche Faktoren bei solchen Entscheidungen möglicherweise eine Rolle spielen.
Zum Auftakt am 29. August (Donnerstag) haben wir die Autorinnen und Autoren Katrin Seddig und Anselm Neft eingeladen, für das Gespräch dazu Birgit Schmitz.
Katrin Seddig wird aus ihrem Manuskript „Das Haus“ lesen, für das sie 2015 den Hamburger Förderpreis erhielt.
Mehr dazu unter: Veranstaltungen.